Warum das Mühsame zuerst kommt
Ein renommierter Steuerberater mit fünfundfünfzig Jahren und vierzig Mitarbeitern beschäftigt sich nicht mit den Fragen, die einen fünfunddreißigjährigen Gründer mit zwei Mitarbeitern umtreiben.
Zwei verschiedene Voraussetzungen, zwei verschiedene Startpunkte. Und das ist keine Frage der Einstellung. Ich bin fünfunddreißig oder ich bin fünfundfünfzig. Ich habe zwei Mitarbeiter oder vierzig. Ich habe hundert Mandanten oder tausend. Daran ändert keine Entscheidung etwas.
Das ist gegeben
- Mein Alter und meine verbleibende Schaffenszeit
- Die Größe meines Teams, heute
- Die Zahl und die Art meiner Mandate
- Meine Fähigkeiten und mein Ausbildungsstand
- Die Rahmenbedingungen, in denen ich arbeite
Das wähle ich
- Für wen ich arbeiten will
- Worin ich Experte sein will
- Wie groß ich werden will, und ob überhaupt
- Wofür mein Name stehen soll
- Welchen Hut ich in fünf Jahren tragen will
Die nächsten Seiten sind Arbeit. Sie rechnen, Sie zählen, Sie tragen Zahlen ein, die Sie vielleicht lieber nicht wüssten. Der Teil danach macht mehr Freude, denn dort wählen Sie. Aber keiner von beiden nützt Ihnen allein.
Einen Abstand kann man erst messen, wenn beide Werte vorliegen. Deshalb kommt zuerst das Mühsame. Nicht aus Strenge, sondern aus Arithmetik.